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Erbaut wurde die Marienkirche, offiziell St. Marien zu Lübeck, von 1250 bis 1350 und ist seit jeher ein Symbol für Macht und Wohlstand der alten Hansestadt. Die Bürger- und Marktkirche befindet sich auf dem höchsten Punkt der Lübecker Altstadtinsel und ist mit der Altstadt Lübecks Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Die Hubbrücke, mit Namen eigentlich Marstallbrücke (benannt nach dem südlich oberhalb gelegenen Marstall), ist eine bewegliche Brücke mit je einem eigenen Tragwerk für Eisenbahn, Straßenfahrzeuge und Fußgänger in Lübeck. Sie ist eine von mehr als 200 Brücken in Lübeck und steht als Technisches Denkmal seit 1988 unter Denkmalschutz.
An der westlichen, dem Holstentor gegenüberliegenden Schmalseite der Grünanlage sind zwei monumentale Lübecker Löwen aus Eisenguss aufgestellt. Die liegenden Löwen von 1823 sind unsigniert, sie werden Christian Daniel Rauch zugeschrieben
Einer der beiden Löwen schläft, der andere richtet seinen Blick aufmerksam auf den schlafenden Löwen. Ursprünglich befanden sich die Lübecker Löwen seit 1840 vor dem Wohnhaus des Kaufmanns und Kunstsammlers Johann Daniel Jacob
Das Holstentor („Holstein-Tor“) ist ein Stadttor, das die Altstadt der Hansestadt Lübeck nach Westen begrenzt. Es ist das Wahrzeichen der Stadt. Seit 1950 befindet sich in den Räumen des Holstentores das Stadtgeschichtliche Museum von Lübeck.
Das spätgotische Gebäude gehört zu den Überresten der Lübecker Stadtbefestigung. Das Holstentor ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks. Mehr als 300 Jahre lang stand es als „Mittleres Holstentor“ in einer Reihe mit drei weiteren Holstentoren, die im 19. Jahrhundert abgerissen wurden. Das Mittlere Holstentor, das heute als „Holstentor“ bekannt ist, wurde hingegen mehrmals restauriert, zuletzt in den Jahren 2005/2006.
Die Salzspeicher
An der Obertrave direkt neben dem Holstentor befinden sich die Salzspeicher. Sie wurden in den Jahren zwischen 1579 und 1745 erbaut. Sie sind eine Gruppe von Lagerhäusern im Stil der Backsteinrenaissance. Die Lagerhäuser stehen an der Lübecker Obertrave direkt neben dem Holstentor.
Ursprünglich dienten die Speichergebäude der Lagerung des aus Lüneburg über die Alte Salzstraße und später über den Stecknitz – Kanal herbeigeführten und des aus der Saline Oldesloe gewonnenen und mit Lastkähnen auf der Trave herangebrachten Salzes.
Dieses Salz wurde von Lübeck als Grundlage seines damaligen Reichtums nach ganz Skandinavien ausgeführt. Vornehmlich wurde das Salz zum Konservieren von in Norwegen und Schonen gefangenen Fisch benötigt und ermöglichte so den Heringshandel als Fastenspeise mit dem Binnenland.
Die Puppenbrücke ist die erste aus Stein gebaute Brücke der Hansestadt Lübeck.
Die Brücke wurde in den Jahren 1768/69 geplant. Die Steinquader wurden in Reinfeld, wo das alte Kloster niedergerissen wurde, gekauft und 1770 mit dem Bau der Brücke begonnen. Der Stadtgraben wurde nördlich der alten Brücke durch Einschütten geschmälert. Die neue Brücke war 51 m lang, besaß eine 3 m breite Zugbrücke und wurde binnen zwei Jahren vollendet.
Der Rat beschloss 1774 ein Übriges zu tun und die Brücke mit acht Statuen – vier männliche und vier weibliche – und vier Vasen zu schmücken.
Alle Figuren besaßen eine symbolische Bedeutung. Sie stehen für die gebräuchlichen Attribute im 18. Jahrhundert, die noch heute von jedem verstanden werden.
Die Figuren gehen zwar auf berühmte Vorbilder zurück, sind aber keine Kopien. Der Fleiß und die Sparsamkeit, Ackerbau und Viehzucht, Wissenschaft und Künste, Vaterlandsliebe und Patriotismus werden durch die vier Vasen dargestellt.
Originalstatuen im Innenhof des St.-Annen-Klosters
Auf der Puppenbrücke sind allerdings nicht die Originale zu sehen. Diese stehen seit 1984 im St.-Annen-Museum, wo sie vor den schädlichen Einflüssen der Luftverschmutzung geschützt sind. Das Material für die Statuen stammt aus einem sächsischen Steinbruch. Die Brücke ist die Hauptzufahrt zur Lübecker Altstadt.